Prof. Dr. Ilgaz YALVAÇ SAĞDIÇ – Göz Hastalıkları Uzmanı
Sie bezeichnet im Allgemeinen eine altersbedingte Sehbeeinträchtigung. Diese Erkrankung beginnt in der Regel nach dem 40. Lebensjahr und beeinträchtigt die Fähigkeit, nahe Objekte klar zu sehen. Sie entsteht dadurch, dass die Augenlinse ihre Flexibilität verliert, die notwendig ist, um nahe Gegenstände zu fokussieren. Presbyopie wird häufig bemerkt, wenn eine Person Schwierigkeiten bei Tätigkeiten hat, die Nahsicht erfordern, wie zum Beispiel beim Lesen. Weitere Symptome können Kopfschmerzen und Augenmüdigkeit sein. Diese Erkrankung kann mit Lesebrillen, Kontaktlinsen oder chirurgischen Eingriffen korrigiert werden. Diese Behandlungen helfen dem Auge, nahe Objekte wieder korrekt zu fokussieren.
Behandlungsmethoden der Presbyopie
Lesebrillen:
Die meisten Personen mit Symptomen dieser Erkrankung entscheiden sich für einfache Lesebrillen, die das Sehen in der Nähe verbessern. Sie werden in der Regel bei Tätigkeiten verwendet, die Nahsicht erfordern, wie Lesen, Nähen oder Arbeiten am Computer.
Bifokale oder multifokale Linsen:
Bifokale oder multifokale Linsen sind Brillen, die mehrere Brennpunkte in einer einzigen Linse enthalten. Bifokale Linsen besitzen in der Regel zwei Brennpunkte, während multifokale Linsen drei oder mehr Brennpunkte haben können. Diese Linsen ermöglichen es Personen mit Presbyopie, sowohl nahe als auch entfernte Objekte klar zu sehen.
Kontaktlinsen:
Kontaktlinsen sind ebenfalls eine Behandlungsoption für diese Erkrankung. Ähnlich wie bifokale oder multifokale Brillen können auch einige Kontaktlinsen mehrere Brennpunkte enthalten.
Augenchirurgie:
Für eine dauerhaftere Lösung können bestimmte augenchirurgische Eingriffe die Symptome dieser Erkrankung korrigieren. Refraktive chirurgische Verfahren wie LASIK und PRK können die Fokussierungsfähigkeit verbessern, indem sie die Form der Hornhaut verändern. Eine weitere Option, der sogenannte refraktive Linsenaustausch (RLE), beinhaltet die Entfernung der natürlichen Linse und deren Ersatz durch eine multifokale Linse.
Dies sind die gängigen Behandlungsmethoden der Presbyopie. Die am besten geeignete Option sollte jedoch immer in Absprache mit einem Augenarzt festgelegt werden. Chirurgische Optionen können je nach Alter des Patienten, allgemeinem Gesundheitszustand, Lebensstil und Schweregrad der Erkrankung variieren.
Nach der Presbyopie-Behandlung
Lesebrillen oder Linsen:
Diese Methoden liefern schnelle und effektive Ergebnisse. Bei Verwendung von Brillen oder Linsen verbessert sich das Nahsehen sofort. Da sich die Erkrankung im Laufe der Zeit verschlechtern kann, muss die Sehstärke gelegentlich angepasst werden.
Kontaktlinsen:
Die Anpassung an Kontaktlinsen kann etwas länger dauern, und die richtige Anwendung und Pflege müssen erlernt werden. Sobald man sich daran gewöhnt hat, können Kontaktlinsen das Nahsehen ebenfalls sofort verbessern.
Augenchirurgie:
Chirurgische Verfahren wie LASIK, PRK oder der refraktive Linsenaustausch liefern in der Regel schnelle Ergebnisse. Dennoch erfordert jeder dieser Eingriffe eine Heilungsphase. Das Sehvermögen verbessert sich meist innerhalb weniger Tage nach der Operation, während die vollständige Genesung mehrere Wochen dauern kann. Vorübergehende Nebenwirkungen wie leichte Beschwerden, Trockenheit, Lichtempfindlichkeit oder verschwommenes Sehen können auftreten.
Das Ziel dieser Behandlungen ist es, das Nahsehen zu verbessern und die Symptome zu lindern. In jedem Fall sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen nach einer Presbyopie-Behandlung wichtig, da sich die Augengesundheit und das Sehvermögen im Laufe der Zeit verändern können. Ein Facharzt kann Empfehlungen zur Nachsorge und Betreuung nach dem Eingriff geben.
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