Prof. Dr. Ilgaz YALVAÇ SAĞDIÇ – Göz Hastalıkları Uzmanı
Es handelt sich um eine spezielle Art von Linse, die während einer Kataraktoperation oder eines refraktiven Linsenaustauschs eingesetzt wird. Eine multifokale torische IOL verfügt sowohl über ein torisches Design zur Korrektur des Astigmatismus (der unregelmäßigen Form der vorderen Augenoberfläche) als auch über ein Design, das gleichzeitig klares Sehen in mehreren Entfernungen ermöglicht.
Sie kann in der Regel klares Sehen in der Nähe, im Zwischenbereich und in der Ferne ermöglichen. Sie erleichtert den Patienten alltägliche Aktivitäten – wie Lesen, Arbeiten am Computer und das Fokussieren auf entfernte Objekte.
Für wen ist sie geeignet?
Eine multifokale torische IOL ist ideal für Patienten mit Astigmatismus sowie Presbyopie (altersbedingte Sehschwäche im Nahbereich) oder Katarakt. Diese Linsen korrigieren sowohl den Astigmatismus als auch ermöglichen klares Sehen in der Nähe, im Zwischenbereich und in der Ferne. Dadurch kann der Bedarf an Brillen oder Kontaktlinsen reduziert werden.
Die Wirksamkeit der modernen Smart-Lens-Behandlung hängt von Faktoren wie der Form und dem Zustand des Auges, dem Lebensstil des Patienten und den Sehziele ab. Es ist wichtig, für jeden Patienten den am besten geeigneten Linsentyp zu bestimmen. Die Entscheidung wird nach einer Untersuchung durch einen erfahrenen Augenarzt und bestimmten diagnostischen Tests getroffen.
Warum wird eine multifokale torische IOL bevorzugt?
Eine multifokale torische IOL wird insbesondere in bestimmten Situationen bei der Kataraktbehandlung bevorzugt. Diese Situationen umfassen in der Regel Folgendes:
Astigmatismus ist eine Sehstörung, die durch eine unregelmäßige Form der Hornhaut (oder manchmal der Linse) verursacht wird. Diese unregelmäßige Form verhindert, dass einfallendes Licht korrekt auf die Netzhaut fokussiert wird, was zu verschwommenem Sehen führt.
Torische IOLs sind ideal für Patienten mit Astigmatismus, da sie ein spezielles Design zur Korrektur des Astigmatismus besitzen.
Presbyopie ist ein Zustand, der sich mit zunehmendem Alter entwickelt und das klare Sehen naher Objekte erschwert. Sie tritt in der Regel nach dem 40. Lebensjahr auf und betrifft nahezu jeden Menschen. Multifokale Linsen sind so konzipiert, dass sie klares Sehen in mehreren Entfernungen ermöglichen. Daher sind sie auch für Patienten mit Presbyopie ideal geeignet.
Ein weiterer wichtiger Vorteil von smarten Intraokularlinsen besteht darin, dass Patienten in der Regel weniger auf Brillen angewiesen sind. Dies gilt insbesondere für Patienten, die in beiden Augen Katarakt haben und bei denen in beiden Augen ein Linsenaustausch durchgeführt wird.
Aus diesem Grund ist eine multifokale torische IOL häufig eine bevorzugte Option für Patienten, die sowohl Astigmatismus haben als auch klares Sehen in der Nähe und in der Ferne wünschen.
Wie wird eine multifokale torische IOL eingesetzt?
Der Ablauf des Eingriffs ähnelt einer typischen Kataraktoperation. Unter örtlicher Betäubung führt der Arzt einen Mikroinzision an der Vorderfläche des Auges durch. Mithilfe von Ultraschallenergie wird die natürliche Linse des Auges zerkleinert und sorgfältig entfernt.
Anschließend wird die gefaltete Linse durch die Inzision eingeführt und korrekt im Auge positioniert. Die Linse sitzt in der Regel an der Stelle der natürlichen Linse und erfordert normalerweise keine zusätzliche Fixierung.
Der Eingriff dauert in der Regel etwa zwanzig Minuten. Nähte werden normalerweise nicht gesetzt, da kleine Inzisionen erfahrungsgemäß von selbst heilen.
Abschließend sollte die Auswahl der richtigen Lösung für jeden Patienten und jede Situation mit einem Facharzt für Augenheilkunde besprochen werden. Die Wahl der Linse sollte eine Reihe von Faktoren berücksichtigen, wie den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, den Lebensstil, die Sehziele und den aktuellen Zustand der Augengesundheit. Für weitere Informationen über multifokale torische IOL und bei Fragen können Sie Prof. Dr. Ilgaz Yalvaç kontaktieren.
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