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Prof. Dr. Ilgaz YALVAÇ SAĞDIÇ – Göz Hastalıkları Uzmanı

Uveitis

Sie bezeichnet eine Entzündung der mittleren Augenhaut (Uvea). Diese Schicht besteht aus drei Teilen, die als Iris, Ziliarkörper und Aderhaut bezeichnet werden. Daher kann die Entzündung in einem oder mehreren dieser Bereiche auftreten. Wenn man fragt „Was ist Uveitis?“, lässt sich diese Erkrankung allgemein durch Symptome wie Augenschmerzen, Rötung, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen und sogenannte „Floaters“ (fliegende Punkte) beschreiben. Unbehandelt kann diese Erkrankung zu schweren Komplikationen führen und einen Sehverlust verursachen. Die Ursachen können vielfältig sein, darunter Augenverletzungen, bestimmte Infektionen oder Erkrankungen des Immunsystems. In vielen Fällen lässt sich jedoch keine eindeutige Ursache feststellen.

Welche Symptome treten bei Uveitis auf?

Schmerzen:
Die Schmerzen können leicht oder stark sein und betreffen in der Regel nur ein Auge.

Rötung:
Die Rötung entsteht infolge der Entzündung und geht häufig mit Beschwerden einher.

Lichtempfindlichkeit:
Ein entzündeter Bereich kann schmerzhaft reagieren, wenn er Sonnenlicht oder hellem Licht ausgesetzt ist. Es ist wichtig, einen Arzt zu konsultieren, um Antworten auf Fragen wie „Was ist Uveitis?“ und „Wie wird sie behandelt?“ zu erhalten.

Verschwommenes Sehen:
Diese Erkrankung kann zu Unschärfe oder verminderter Sehschärfe führen.

Floaters (fliegende Punkte):
Betroffene Personen können schwebende Punkte oder fadenartige Strukturen im Sichtfeld wahrnehmen.

Sehverlust:
Dies kann auftreten, wenn die Erkrankung schwer verläuft oder unbehandelt bleibt.

In einigen Fällen können zusätzlich Symptome wie Brennen oder Juckreiz, Schwellung der Augenlider und ungewöhnlicher Ausfluss auftreten.

Wenn eines dieser Symptome vorliegt, sollte so schnell wie möglich ein Augenarzt aufgesucht werden. Unbehandelt kann die Erkrankung zu schweren Komplikationen und sogar zu dauerhaftem Sehverlust führen.

Wie wird Uveitis behandelt?

Medikamente:
Diese Medikamente werden eingesetzt, um Entzündungen und Schwellungen zu reduzieren. Sie werden in der Regel in Form von Augentropfen, Tabletten oder Injektionen verabreicht. In schwereren Fällen können systemische Medikamente (oral oder intravenös) erforderlich sein.

Immunsuppressive und immunmodulatorische Medikamente:
Diese Medikamente reduzieren Entzündungen, indem sie das Immunsystem unterdrücken oder regulieren. Sie werden häufig bei wiederkehrenden Fällen oder dann eingesetzt, wenn andere Behandlungen nicht ausreichend wirksam sind. Die Verabreichung kann oral, durch Injektion oder Infusion erfolgen.

Antibiotika oder antivirale Medikamente:
Wenn die Ursache eine bakterielle oder virale Infektion ist, können entsprechende Medikamente eingesetzt werden.

Zykloplegische oder miotische Augentropfen:
Diese Tropfen können Muskelkrämpfe lindern und die Pupille (die Öffnung in der Mitte der Iris) erweitern oder verengen. Dadurch können Schmerzen reduziert und in einigen Fällen Komplikationen durch innere Entzündungen verhindert werden.

Operation:
In seltenen Fällen kann ein chirurgischer Eingriff namens Vitrektomie erforderlich sein, um entzündliches Material aus dem Inneren des Auges zu entfernen. Dieser Eingriff wird in der Regel bei schweren oder komplizierten Fällen in Betracht gezogen, die nicht auf medikamentöse Behandlungen ansprechen.

In allen Fällen handelt es sich bei der Behandlung häufig um einen längerfristigen Prozess, und Patienten sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen fortsetzen, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind und auch darüber hinaus. Es ist wichtig zu beachten, dass die Erkrankung erneut auftreten kann. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung ist entscheidend, um einen Sehverlust zu verhindern. Gespräche mit Ihrem Arzt über Themen wie Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Uveitis können zu einer effektiveren Therapie beitragen.

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